Stand: 12.06.2017, 22:08 Uhr
 
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Kopfschutz

Vorschriften, Regeln zum Kopfschutz

Helm

„Überall, wo bei der Arbeit der Kopf gefährdet ist, durch Anstoßen oder herabfallende, pendelnde, umfallende oder wegschleudernde Gegenstände, müssen Schutzhelme nach
EN 397 getragen werden und zwar immer und unabhängig von Beruf oder Tätigkeit!“

bild_schutzDie ab dem 01.07.1995 uneingeschränkte Richtlinie 89/686/-EWG regelt die grundsätzlichen Anforderungen an PSA*.

Produkte, die den Anforderungen der europäischen Normen gerecht werden, sind durch das CE-Kennzeichen ausgezeichnet.

Nach dieser Richtlinie werden dem Arbeitgeber neue Pflichten auferlegt. So hat er nicht nur nachzuweisen, dass die bereitgestellte PSA* eine entsprechende Qualität aufweist und der neuen EN entspricht. Vielmehr hat er alle mit der betreffenden Arbeit verbundenen Risiken zu bewerten und die für die jeweilige Aufgabe am besten geeigneteSchutzausrüstung bereitzustellen.

Die neuen Pflichten lauten:

  Risikoermittlung und Treffen von Maßnahmen zur Beseitigung bzw. Verminderung des Risikos

 Risikobewertung und Auswahl von PSA*, die ein entsprechendes oder höheres Schutzniveau gewährleisten

*PSA= Persönliche Schutzausrüstung

Die aus dieser richtlinie erstellten Normen regeln die technischen Details und werden in der ZH1/704 ausführlich beschrieben.

 

Begriffsbestimmungen nach ZH1/704 und EN 397

Industrieschutzhelme
sind Kopfbedeckungen aus widerstandfähigem Material, die den Kopf hauptsächlich vor harabfallenden Gegenständen schützen sollen.

Helmschale
ist der äußere Teil eines Helmes aus hartem Werkstoff, die einwirkende Kräfte aufnimmt und die Innenausstattung beinhaltet. Die Helmschale kann unterschiedlich geformt sein, z.B. mit:
  breitem umlaufenden Rand
  mit Regenrinne
  mit Schirm
  mit heruntergezogenem Nackenteil

Innenausstattung
ist der innere Teil des Schutzhelmes, der die auf die Helmschale einwirkenden Kräfte verteilt und zugleich dämpft. Sie besteht aus einem korbähnliche Gebilde, das aus Tragebändern, einem lngenverstellbaren Kopfband und Nackenband zusammengefügt ist.

Schutzhelm-Zubehör
sind Teile, die für die besonderen Einsätze and der Helmschale und auch an der Inneneinrichtung nachträglich angebracht werden können, z.B.:
  Kinnriemen
  Leuchtenhalter
  Nackenschutz
  Schutzschirme

Schutzschirme, -brillen, Gehörschützer und adere Schutzmittel, die auch unabhängig vom Helm getragen werden können, sind eigenständige PSA* und gelten nicht als Helmubehör.

 

Kennzeichnung

Nach der EN 997 Industrieschutzhelme, sind Industrieschutzhelme gekennzeichnet durch eingeprägte und eingegossene Informationen über:
  die angewandte Norm (EN 397)
  Name oder Zeichen des Herstellers
  Jahr und Quartal der Herstellung
  Helmtyp (Bezeichnung des Herstellers) auf der Helschale und in der Innenausstattung
  Größe oder Größenbereich (Kopfumfang in cm) auf der Helmschale und in der Innenausstattung
  CE- Kennezeichnung

Die CE- Kennzeichnung besteht aus derm Kurzzeichen CE (CE= commaunauté européenne) und deb beiden letzten Zahken der Jahreszahl, in dem das Zeichen angebracht wurde, z.B.
CE 96, sowie der Kennnummer der benannten Prüfstelle.


Industrieschutzhelme mit zusätzlichen Eigenschaften sind zusätzlich wie folgt zu kennzeichnen:

  -20 ° C, -30° C Schutz bei niedrigen Temperaturen
  +150° C Schutz bei hohen Temperaturen
  440 Vac elektrische Isolierung (440 V Wechselstrom)
  LD       Gestaltfestigkeit bei seitlicher Beanspruchung
  MM Schutz gegen Spritzer von geschmolzenem Metall

 

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